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M1212417 
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Hitflip-Ian
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17.03.2008 |
| Hello! I have noticed that since the new Hitflip update, you have not added anything new to your Library. You can now choose your own Flip-price and condition of the titles and even make a short description. Now you can make every offer very attractive!
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Glenn Gould
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Glenn Herbert Gould (* 25. September 1932 in Toronto, Kanada; † 4. Oktober 1982 ebenda) war ein kanadischer Pianist des 20. Jahrhunderts und zudem Komponist und Musikautor. Er ist vor allem für seine originellen und umstrittenen Bach-Aufnahmen bekannt.
Nachdem Gould bereits ab seinem dritten Lebensjahr das Klavierspiel von seiner Mutter erlernt hatte, die nach eigenen Angaben entfernt mit dem Komponisten Edvard Grieg verwandt war, besuchte er ab dem Alter von zehn Jahren das Royal Conservatory of Music in Toronto. Dort studierte er Klavier bei Alberto Guerrero, Orgel bei Frederick C. Silvester und Musiktheorie bei Leo Smith. Den internationalen Durchbruch schaffte er 1955 mit seinem USA-Debüt in New York. Nur Tage später wurde er für das Label Columbia Records verpflichtet, dem er bis an sein Lebensende treu blieb; es entstand die berühmte erste Studio-Aufnahme von Johann Sebastian Bachs Goldberg-Variationen (ein bereits 1954 von der kanadischen Rundfunkgesellschaft CBC aufgenommener Live-Mitschnitt des Werks wurde erst Jahrzehnte später auf CD veröffentlicht). Zwischen 1955 und 1964 konzertierte Gould ausgiebig in Nordamerika und Europa, darunter auch eine Serie legendärer Auftritte in der Sowjetunion 1957.
Zunehmend wurde er jedoch des Konzertierens überdrüssig, da er die Art des Konzertes eines einzelnen Künstlers vor einer großen Menge von Menschen für den Künstler als unwürdig und für die Musik als ungeeignet erachtete. Daher konzentrierte er sich ab 1964 ganz auf die elektronischen Medien und gab bis zu seinem Tod kein einziges öffentliches Konzert mehr. Es entstanden weiterhin zahlreiche Tonaufnahmen für CBS, daneben Ton- und auch Filmaufnahmen für CBC, sowie drei Dokumentar-Hörspiele für eben diese. Gould hatte großes Interesse am Aufnahmeprozess und besaß daher ein eigenes Tonstudio, in dem er die Auswirkungen des Zusammenschneidens einer Aufnahme aus unzähligen Versionen („takes“) auf das musikalische Argument erforschte. Mit der Zeit wurde Gould immer kontrollsüchtiger, so dass selbst Zeitungs- und Fernsehinterviews von ihm selbst Wort für Wort verfasst wurden. Goulds Schriften sind gesammelt in zwei Bänden auch auf Deutsch erschienen.
1982, nur wenige Monate nach Erscheinen seiner zweiten Studio-Aufnahme der Goldberg-Variationen und neun Tage nach seinem 50. Geburtstag starb Gould an den Folgen eines Schlaganfalls. Den enormen Erfolg dieser zweiten Aufnahme, der den der ersten noch in den Schatten stellte, konnte er nicht mehr miterleben. |
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